Nicolai Eigtved

 
Nicolai Eigtved (17010-1754) hatte eine herausragende Karriere als Baumeister einiger der vornehmsten Gebäude in Kopenhagen u.a. Prinsens Palæ (jetzt Nationalmuseum) und die Marmorbrücke die zum Reitplatz von Christiansborg Schloss führt. Während seiner Jugendreise u. a. nach Dresden muss er maßgeblich vom Rokokostil beeinflusst worden sein. Obwohl er einer seeländischen Bauernfamilie entstammte, entstand im Laufe seiner architektonischen Tätigkeit eine enge Beziehung zur Sankt Petri Kirche, und die Entwürfe für die schöne Kirchturmspitze stammen höchst wahrscheinlich aus seiner Hand. Er wurde in Sankt Petri beigesetzt, aber die Grabstätte in der Mauer zur Nørregade wurde während des Bombardements der Engländer 1807 schwer zerstört. Die restaurierte Grabplatte hängt im Westflügel der Sankt Petri Grabkapellen.
 
 

Der schwedische Architekt Carl Wilhelm Carlberg zeichnete 1777 diese Zeichnung von Eigtveds Epitaph. Der handgeschriebene Begleittext lautet:

Epitaphium öfver Architekten Eigtved, upsatt ved Tyska Kyrkegårds Muren i Köpenhamm.


Abgebildet in Johann Christoph Petzholdt, En desillusioneret, lærd billedhugger mellem rokoko og klassicisme, H. Erlandsen & K Kryger

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