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 Je ne parle pas français, aber bitte red' weiter... - Impressionen vom Élysée-Tag

 
Das alljährliche Treffen der Petrianer mit ihren Altersgenossen von der französischen Prins Henrik Schule sowie Vertretern der Botschaften beider Länder war diesmal doppelt symbolträchtig. Nicht nur erinnerten wir uns an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages durch De Gaulle und Adenauer, der nach jahrelanger Feindschaft ein bis heute anhaltendes freundschaftliches Bündnis beider Länder begründete, wir trafen uns darüber hinaus zu eben dem Zeitpunkt, an dem in Aachen, der Stadt Karls des Großen oder Charlemagne, Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel eine Neuauflage des Élyséevertrages unterzeichneten.
 
In diesem Geist verbrachten wir zwei Stunden freundschaftlichen Beisammenseins, in denen die Projekte des Jahres präsentiert wurden. Zum 100-Jährigen Jahrestag des Kriegsendes 1918 hatten die Sankt Petri Kirche und die Geschichtsschüler beider Schulen unter der Leitung von Peter Krogull, Jürgen Sacht und Jérémy Lechartier ein gemeinsames Projekt durchgeführt und waren auch auf der Gedenkveranstaltung auf dem Assistens Kirkegaard präsent.
 
 
Die achten Klassen von Sophie Floris, Samir Benjelloun und Bernd Wisskirchen interpretierten mit Choreographie und eigenen Texten das Lied Je ne parle pas français des Duos Namika und Black M. Hier war das Thema die Überwindung von Grenzen und Kommunikationsbarrieren mit Hilfe der Musik, und man kann sagen, dass die Schülerinnen und Schüler große Freude daran hatten.
 
 
Die neunten Klassen trafen sich zur Gesprächsrunde mit Anke Meyer von der deutschen Botschaft und Frédérik Million von der französischen Botschaft. Wieder einmal bewährte es sich, anstatt langer Reden einen dialogischen Austausch mit den Schülern zu ermöglichen. Diese fragten auch eifrig, neugierig und kritisch nach Nationalstolz, Brexit und dem Status der deutsch-französischen Beziehungen.
 
 
Begleitet wurde die Veranstaltung von den hervorragenden Darbietungen der Musikschüler von Prins Henrik und der Sankt Petri Musikschule.
 
 
Ein großer Dank an alle Beteiligten und au revoir, à l'année prochaine!
 
Bernd Wisskirchen