AKTUELL


 

 

Eindrücke von der grünen Insel

 
Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten unsere 11. und 12. Klasse zu Beginn des Schuljahres in Irland. Neben verschiedener Facetten der irischen Kultur, lernten sie in ihren Gastfamilien in Bangor nahe Belfast auch ein wenig den nordirischen Alltag kennen. Hierfür gilt der Familie Elsäßer, die den Kontakt zu den Gastfamilien hergestellt hat, ein besonderer Dank. Wie unsere Schülerinnen und Schüler die Reise wahrgenommen haben, kann man den folgenden Tagesberichten entnehmen.
 
Montag
Am Montag, den 3 September 2018, begann ein Erlebnis für die 11. und 12. Klasse der Sankt Petri Schule. Schon am frühen Morgen trafen wir uns am Flughafen in Kopenhagen, von wo wir einem Flug nach Irland nahmen und dort bis Freitag die Zeit verbracht haben.
In Dublin sollten wir zusammen einen Bus vom Flughafen in die Stadt nehmen. Was ursprünglich wie eine leichte Aufgabe aussah, wurde auf Grund der mangelnden Koordination schnell zu einem Chaos. Anstatt einem Bus und 20 Minuten, brauchten wir drei Busse und etwa eine Stunde, bis wir alle zusammen an der Jugendherberge ankamen.
Unsere erste Begegnung mit der Jugendherberge hinterließ einen bleibenden Eindruck. Um euch eine Idee zu geben, nehmen wir euch mit auf eine Tour durch die Jugendherberge. Wir fangen mit der Küche an: Obwohl wir hier mehrmals eine Putzfrau sahen, die alles tat, um die Situation zu kontrollieren, waren die Küche und das Geschirr trotzdem unglaublich schmutzig. Die Essensreste im Kühlschrank fanden wir auch sehr nett, besonders gefiel uns das Brot, das grün geworden war. Aber wer weiß? Vielleicht sind wir nur Pedanten, denn die Mitbewohner waren davon gar nicht beeindruckt. In den Badezimmern gab es vernünftige Waschbecken und Klos, die echten Schmuckstücke waren jedoch die Duschen, die einem exklusiv nur kaltes Wasser lieferten. Zuletzt wollen wir unser Zimmer beschreiben: Die Türen waren sehr gut, wenn man die Sicherheit betrachtet, weil sie sogar uns Bewohner öfter nicht hereingelassen haben. Im Zimmer gab es drei Hochbetten und es gab zu jedem Schlafplatz eine Häftlingsnummer. Wir waren die Gefangenen/Zimmerbewohner Nummer 3 und 6. Jeder von uns hatte zwei Bettlaken, aber das war nicht ein Zeichen von Luxus, sondern ein Ersatz für Decken, die wir nicht bekamen. Die Fenster waren auch sehr gut gesichert. Obwohl wir keine Möglichkeit hatten, sie zu schließen, um uns vor dem nicht so warmen irischen Wetter zu schützen, wussten wir, dass weder jemand rei