Besuch der 12. Klasse im Danish Research Centre for Magnetic Resonance (DRCMR)

 
„Wieso müssen wir das denn lernen?“ ist eine Frage, die uns Lehrern mit wiederkehrender Regelmäßigkeit gestellt wird. Um so wichtiger ist es Alltagsbezüge auch bei zum Teil sehr theoretischen und komplexen Themen aufzuzeigen und wenn möglich außerschulische Lernorte zu nutzen.
 
Auf Einladung von Hartwig Siebener, Professor und Leiter des DRCMR, hatte die 12. Klasse am 7.6.18 die Möglichkeit einen faszinierenden Einblick in die Forschungswelt des Zentrums zu bekommen. Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler jeweils in ihrem Biologie- und Physikkurs auf den Besuch vorbereitet und im Rahmen einer Konferenz gegenseitig neurobiologische und kernphysikalische Kenntnisse vermittelt.
 
Vor Ort bekamen sie neben einem Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche auch einen Eindruck von der interdisziplinären Arbeitsweise am DRCMR. Es wurden die Vorkenntnisse aufgegriffen und vertieft, um die Arbeitsweise eines Magnetresonanztomographen zu verstehen.
 
Die Highlights des Besuchs waren die praktischen Elemente. Bei der Magnetstimulation wurde durch das Anlegen eines starken Magnetfelds gezielt Hirnaktivität angeregt, die anhand von Muskelbewegungen beobachtet werden konnte. Die Magnetresonanztomographie konnte hingegen genutzt werden, um die unterschiedliche Aktivität des visuellen Kortex in Abhängigkeit von der Lage einer visuellen Reizquelle zu beobachten.
 
Auch wenn die Rückmeldungen in der gemeinsamen Abschlussrunde noch etwas verhalten waren, so wurde doch durchaus begeistert in der Schule über die Exkursion berichtet und die Neugier der Elftklässler auf das kommende Jahr geweckt.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Hartwig, Anke, David und Jakob für das tolle Programm und euer großes Engagement.
 
Karsten Nilsson
 
 
 
 
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