Nicht alles, was nicht glänzt, ist kein Gold

 
Dass unser Müll und unser Abwasser zu uns zurückkehren, war für viele unserer Oberstufenschülerinnen und -schüler neu. Auch wer sich dafür verantwortlich zeigt, wussten die meisten bis zum 7. Februar nicht. Doch der Besuch beim Kopenhagener Energie- und Wasserversorger HOFOR brachte genau diese und auch viele andere Erkenntnisse.
 
Im Rahmen des Fachtages vor den Winterferien besuchte die Oberstufe zusammen mit Dominik Schlüter und Bernd Wisskirchen das Climate Adaptation Living Lab (CALL) von HOFOR in Valby. Dort stellten Ole Larsen und Alexander Hauer ihre Arbeit vor und brachten den Heranwachsenden wichtige Zusammenhänge näher. So überraschte die Vielfalt der Arbeitsbereiche des Versorgers und deren Bedeutung für unser tägliches Leben. Unser zum Beispiel Hausmüll kommt dank HOFOR in Form von warmem Wasser wieder aus unserer Dusche, unser Abwasser als Strom.
 
Der Weg zum Klimawandel war von hier aus natürlich nicht mehr weit. Was wir tun können, um ihn abzuschwächen, und was nicht, war den Schülerinnen und Schülern schon aus dem Unterricht bekannt. Auch wie sich die Stadt Kopenhagen an die Auswirkungen des Klimawandels anpasst, war vielen schon bewusst. Trotzdem beeindruckten die verschiedenen Hochwasserszenarien, die Alexander Hauer vorstellte, auch weil einige ihre Wohnorte in relativ naher Zukunft in den Fluten versinken sahen.
 
Zum Schluss nahm Ole Larsen, der Leiter des CALL , die Gruppe noch mit in die Kopenhagener Kanalisation und überzeugte auch unter Tage mit seinem ungeheuren Wissensschatz, den er anschaulich vermittelte.
Wir freuen uns auf die bevorstehende Nachhaltigkeitswoche, in der die Schülerinnen und Schüler zahlreiche der hier gewonnenen Erkenntnisse einbringen können. Unser Besuch hat sicherlich auch dazu geführt, dass wir für zukünftige Unterrichtsprojekte den Grundstein einer fruchtbaren Partnerschaft gelegt haben.
 
Dominik Schlüter
 
 
 
 
 
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