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Deutsch-französische Begegnungen rund um den Élysée-Tag

 

Am Montag, dem 22. Januar 2018 jährte sich nicht nur die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer zum 55. Mal, wir feierten auch 15 Jahre Freundschaft zwischen der Sankt Petri-Schule und dem Lycée Prins Henrik, das in diesem Jahr Gastgeber der Feierlichkeiten war.

 

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die 8. Klasse und die 5ième mit Samir Benjelloun, Bernd Wisskirchen und Sophie Floris ein gemeinsames Projekt vorbereitet, bei dem es darum ging, Erfahrungen des Fremdseins sowohl visuell als auch poetisch umzusetzen. Ausgangspunkt war ein Gedicht des deutsch-türkischen Autors Halit Ünal, in dem sowohl die Erfahrung, in ein fremdes Land zu kommen, als auch die Sehnsucht nach Heimat thematisiert werden, womit gleichzeitig eine entscheidende Gemeinsamkeit der Petri-Schüler mit den Schülern der französischen Schule benannt war; erleben doch die Schüler beider Schulen tagtäglich das Zusammentreffen von mindestens zwei Sprach- und Kulturwelten, wobei es je unterschiedlich ist, was der einzelne Schüler als „daheim“ empfindet.

 

Während des Vorbereitungstages am 07.11. trafen sich alle Schüler am Lycée Prins Henrik mit Samir, Bernd und Sophie zum Workshop. In deutsch-französischen Gruppen wurden Gedichte geschrieben und Collagen angefertigt, aber was noch wichtiger war: es fand ein reger Austausch zwischen den Schülern statt, und es war eine Freude mitanzusehen, wie gut das soziale Miteinander funktionierte. Die Schüler der französischen Schule hatten außerdem dafür gesorgt, dass wir uns nach getaner Arbeit mit von den Schülerinnen und Schülern selbst gebackenen Kuchen und vielem mehr stärken konnten.

 

Ebenfalls im Vorfeld des Élysée-Tages führte die 7xz von Bernd Wisskirchen und die 5e von Sophie Floris einen Schüleraustausch durch, der ebenfalls ein Erfolg war. In Kleingruppen verbrachten unsere Schüler einen Unterrichtstag am Lycée Prins Henrik, während wir im Gegenzug Gastgeber für die französischen Schüler waren. Es wurden Filme gedreht, Texte geschrieben und persönliche Kontakte geknüpft. Gleichzeitig lernten die Schüler ein anderes Schulsystem kennen, entdeckten aber auch viele Gemeinsamkeiten. Für