”Jugend musiziert”

Landeswettbewerb in Brüssel

  

Viele europäische Metropolen konnten wir in den vergangenen Jahren im Rahmen des Jumu Landeswettbewerbs besuchen und in diesem Jahr ging die Reise erstmals in die europäische Hauptstadt Brüssel.

 

13 von 15 Teilnehmern, die sich beim Regionalwettbewerb für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifiziert hatten, folgten von 15. bis 20. März 2017 der Einladung an die iDSB, Internationale Deutsche Schule Brüssel.

Einige ”alte Hasen” wie Lillian Herrmann, Oliver Wiesner Borggaard und Caroline Kokholm-Jørgensen waren darunter, für Anna Siebner und Philip Nickel war es die zweite Teilnahme, aber die meisten unserer diesjährigen Teilnehmer schnupperten erstmals Landeswettbewerbsluft, was die Reise natürlich besonders aufregend machte.

 

Unsere Gruppe war groß. Viele Eltern begleiteten uns und da wir auch viel zur Organisation in Brüssel beitrugen - Monika Marusic-Rakovac reiste als Jurymitglied mit, Martin Kedmenec als Mitglied des Orga-Teams Pop und ich selbst war in Brüssel für die Teilnehmerbetreuung verantwortlich - waren wir mit Marion Noell Clauding, die Freitag als Betreuung der Gruppe zu uns stieß, mehr Erwachsene als jugendliche Teilnehmer vor Ort. Untergebracht in Apartments und Hotelzimmern im Zentrum Brüssels, unweit des Grand Place, genossen wir die Tage in Brüssel.

Täglich fuhren wir in die Vorstadt Wezembeek-Oppem, wo die iDSB lieg

t und wo wir ein intensives Programm absolvierten.

Fleißig besuchten wir, soweit möglich, die Vorspiele aller Kopenhagener, die in den Kategorien Klavier solo, Streicher-Ensemble, Bläser-Ensemble und Neue Musik antraten. Pop-Teilnehmer waren in diesem Jahr nicht dabei, was uns aber nicht davon abhielt, auch die beeindruckende, tolle Pop-Bühne, die in der Turnhalle der Schule aufgebaut worden war, zu besuchen.

 

Abends gab es Mittwoch das Eröffnungs- und in den darauffolgenden Tagen Preisträgerkonzerte, am Sonntag die festliche Urkundenverleihung und anschließend das Abschlusskonzert der erfolgreichsten Teilnehmer.

Lillian wurde ein ”daCapo!” Sonderpreis zuerkannt und sie spielte deshalb im ersten Preisträgerkonzert noch einmal für uns.

 

Und auch unseren anderen jungen Musikern ging es gut. In hart umkämpften Kategorien konnten sie ihre eindrucksvollen Leistungen bestätigen und alle als stolze Preisträger mit 2. oder 3. Preisen heimkehren.

Beeindruckend war in Brüssel vor allem die Organisation. Es gab gute Einspiel- und Überäume, das Schülerteam, die 11. Klasse der iDSB, war fantastisch, freundlich und hatte alles unter Kontrolle. Dementsprechend war die Stimmung entspannt und positiv, und wenn das öffentliche Verkehrsnetz in der Vorstadt auch noch verlässlicher gewesen wäre, hätten wir gar keinen Grund zur Klage gehabt.

 

Im nächsten Jahr geht es nach Stockholm. Wir freuen uns schon darauf.

 

Angelika Kokholm, Vorsitzende Regionalausschuss Kopenhagen

 

 

 

v.l.n.r.: Marion Noell Clauding, Johanna Børresen, Theda Kinzel, Alexander Shirinyan Rohde, Laurits Tinning, Milla Lodahl, Anna Siebner, Nikolaj Schluckebier, Anna Hovgaard-Schulze, Jannik Elsäßer, Oliver Wiesner Borggaard, Caroline Kokholm-Jørgensen, Philip Nickel, Angelika Kokholm, Monika Marusic-Rakovac

 

 
 
 Lillian Herrmann beim ersten Preisträgerkonzert
 
Urkundenübergabe
 
 Gemeinsames Essen
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