Rückblick auf unsere Konfi-Reise im Herbst 2015 von Jahrespraktikantin Annika Hagelstein

 

25 Konfirmanden, 11 Mitarbeiter und Pastor Peter Krogull – mit einer grossen Gruppe von 37 Leuten machten wir uns auch dieses Jahr wieder Anfang September auf den Weg nach Berlin zur Konfirmandenfahrt. Nach einer langen Reise im Bus, auf der Fähre und in der S-Bahn, kamen wir am frühen Abend in unserer Unterkunft, dem Gemeindehaus der Lindenkirche in Berlin-Wilmersdorf, an. Unser erster offizieller Programmpunkt: Abendessen beim Dönerladen um die Ecke! Zurück im Gemeindehaus fand der Filmeabend statt. Neben dem Luther-Film wurde noch die Truman Show angesehen. Danach ging es relativ schnell ins Bett, weil alle von der Reise erschöpft waren.

Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück nach Wittenberg. Leider ging es einer Konfirmandin überhaupt nicht gut, weshalb ich mit ihr nach Berlin zurückgefahren bin. Die restliche Gruppe hatte im Zentrum für Predigtkultur einen interessanten Vortrag von der Pastorin Kathrin Oxen. Ausserdem gab es eine Stadtrallye, die sich ganz um Luther drehte. Zurück ”zuhause” wurden dann Nudeln mit Tomatensosse gekocht – eigentlich ein simples Essen, aber für 37 Leute durchaus eine Herausforderung! Abends haben wir uns dann nochmal aufgemacht zu unserer Tour ”Berlin by night”. Obwohl die meisten Berlin schon gut kannten, war es doch ein Highlight das Brandenburger Tor, das Sony-Center und die Regierungsgebäude bei Dunkelheit zu sehen.

Am Samstag Morgen ging es zur Zionskirche, wo wir unseren Tourguide trafen. Er erzählte erst aus dem Leben von Dietrich Bonhoeffer, der für ein halbes Jahr in dieser Kirche Pfarrer war. Nach einer kleinen ”Detektivarbeit” um die Kirche herum, erfuhren wir viel über die Stasi-Zeit und hörten spannende Geschichten. Die nächsten Stationen waren das Mauerdenkmal und die Versöhnungskapelle, in der wir an einer Mittagsandacht teilnahmen. Darauf folgte ein sehr interessanter Teil des Tages: die Freizeit. Einige gingen shoppen im ”günstigen” Berlin, andere schauten sich die Stadt an. Am Abend bestellten wir Pizza und spielten ”Schlag den Pastor”. Die Teamer hatten sich 15 lustige Spiele ausgedacht, bei denen jeweils ein Konfirmand gegen Peter antrat. Mit ganz knappem Vorsprung gewann Peter, der sich sein umfangreiches Fussballwissen gekonnt zunutze machte.

Am Sonntag konnten wir alle länger schlafen, was uns natürlich sehr gefreut hat! Vormittags besuchten wir auf dem Rüdesheimer Platz einen Open-Air Gottesdienst. Leider hatten wir ziemliches Pech mit dem Wetter, weshalb wir bei der Liedzeile ”der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet” grinsen mussten. Im Gemeindehaus ging es dann ans Packen und Aufräumen, wobei alle sehr fleissig mitgeholfen haben. Es gab noch eine Feedbackrunde (Fazit: alles war gut, nur das Wetter war nicht so toll). Gegen 14:30 Uhr haben wir uns auf den Weg zum ZOB gemacht. Nach einer Stunde Wartezeit kam der Bus und wir konnten den Rückweg in die Heimat antreten. Auf der Fähre hatten wir dann noch bei Kartenspielen und Flaschendrehen Spass. Müde kamen wir gegen Mitternacht wieder in Kopenhagen an.

 

Viel zu schnell ging die Konfifahrt vorbei! Sie wird uns allen sicher in guter Erinnerung bleiben!

 

Annika Hagelstein

 
 
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