NYHEDER


 

Workcamp in Kopenhagen

 
Vom 21.07. bis zum 04.08.12 war der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wieder einmal mit einem Workcamp in Kopenhagen zu Gast.
 
Die insgesamt 30 Teilnehmer konnten in diesem Jahr wieder einmal in der Sankt Petri Skole Quartier beziehen, das für diesen Zeitraum dankenswerterweise zu Verfügung gestellt wurde. Die sehr zentrale Lage kam bei allen Teilnehmern sehr gut an und wurde für zahlreiche Einkaufsbummel in der Innenstadt genutzt.
 
Doch neben solchen Aktivitäten standen auch „ernstere“ Themen auf dem Programm. Durch Pflegearbeiten auf der deutschen Kriegsgräberstätte auf dem Vestre Kirkegard wurde der Zugang zu den Themenbereichen Flucht und Vertreibung und die deutsche Besatzung Dänemarks während des Zweiten Weltkrieges geschaffen. Zur weiteren Vertiefung diente auch ein Besuch des Freiheitsmuseums und der Gedenkstätte Mindelunden, auf der die Gruppe durch Malte Möller-Christensen eine kompetente und beeindruckende Führung erhielt.
Gerade díe Schicksale vieler Opfer, die oft noch jünger waren als die Teilnehmer selbst, regten zum Nachdenken an.
Daneben standen natürlich auch eine ganze Reihe von Freizeitaktivitäten auf dem Programm, angefangen beim Sonnenbaden am Strand in Amager bis hin zu einem Tag im Tivoli.
Beendet wurden die zwei Wochen durch eine beeindruckende Abschlussfeier in Gegenwart des deutschen Botschafters, die von den Teilnehmern selbst gestaltet wurde.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch einmal Frau Leng-Rasmussen für die unkomplizierte Nutzung der Schule und der deutschen Botschaft für die tatkräftige Unterstützung. Ohne diese Hilfe wäre die Zeit in Kopenhagen so nicht möglich gewesen.
Und ganz besonderen Dank natürlich an die Teilnehmer aus Dänemark und Deutschland, die für schöne und stressfreie zwei Wochen gesorgt haben.
 
Ralf Ragwitz 
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